Praxisanleiter/in 
berufsbegleitend

Die Hauptaufgabe der Praxisanleiter/innen ist die Anleitung der Schüler/innen in der ausbildenden Einrichtung auf der Grundlage eines Ausbildungsplanes. Sie müssen die Auszubildenden schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranführen und den Kontakt mit der Pflegeschule halten. Die Fähigkeit zur Praxisanleitung ist durch eine berufspädagogische Weiterbildung nachzuweisen (vgl. §2 AltPflAPrV bzw. §4 PflAPrV).

Gemäß § 4 PflAPrV sind ausgebildete Praxisanleiter/innen verpflichtet, jährlich mindestens 24 Stunden einer berufspädagogischen Fortbildung zu absolvieren und diese nachzuweisen.

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Zugangsvoraussetzung
 
punkt2.gif Fachkräfte der Alten- und Gesundheits-/Krankenpflege mit einer abgeschlossenen
     Berufsausbildung als Altenpfleger/in oder Gesundheits- und (Kinder)Krankenschwester bzw.       –pfleger und mittlerer Schulabschluss oder
 
punkt2.gif eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Altenpflege
 
  

* Gem. dem ab 01.01.2020 gültigen Pflegeberufegesetz (PflBG), der PflAPrV v. 02.10.2018 und in Anlehnung an die DKG-Empfehlung für die Weiterbildung zur Praxisanleitung v. 19.03.2019  


Abschluss:

Prüfung; Trägerzertifikat


Ausbildungsdauer: 

300 Unterrichtsstunden 


Beginn:

19. November 2020

 

Die Weiterbildung

Die zukünftigen Praxisanleiter/innen sollen befähigt werden, Auszubildenden unter Einbeziehung pädagogischer und didaktischer Kernkompetenzen systematisch und fachkompetent zu begleiten und anzuleiten.

  • Rahmenbedingungen (rechtlich/organisatorisch) der Ausbildungen zum/r Pflegefachfrau/-mann
  • individuellen Lernpotentiale und persönliche Lernstrategien
  • Qualitätsmanagement – Arbeitsabläufe in komplexen Situationen gestalten
  • Die Rolle als Praxisanleiter wahrnehmen
  • Anleitungsprozesse planen, gestalten und durchführen
  • Beurteilen und bewerten
  • Die Rolle des Praxisanleiters gestalten
  • Handlungskompetenz in der Praxis fördern
  • Mit kultureller Vielfalt professionell umgehen

Die Prüfung umfasst eine Hausarbeit, eine Lehrprobe „berufspraktische Anleitung“ und ein Abschluss-Kolloquium.


Kosten / Förderung 

Kosten auf Anfrage

Eine Förderung der Weiterbildung kann bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen durch:

  • Bildungsgutschein Agentur für Arbeit, Jobcenter, KoBa etc.
  • Förderprogramm Qualifizierungschancengesetz bzw. WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) der Agentur für Arbeit. Ziel ist die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiter in Unternehmen.

erfolgen.