Praxisanleiter/in 
berufsbegleitend

Die Hauptaufgabe der Praxisanleiter/innen ist die Anleitung der Schüler/innen in der ausbildenden Einrichtung auf der Grundlage eines Ausbildungsplanes. Sie müssen die Auszubildenden schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben heranführen und den Kontakt mit der Pflegeschule halten. Die Fähigkeit zur Praxisanleitung ist durch eine berufspädagogische Weiterbildung nachzuweisen (vgl. §2 AltPflAPrV bzw. §4 PflAPrV).

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Zugangsvoraussetzung
 
punkt2.gif Fachkräfte der Alten- und Gesundheits-/Krankenpflege mit einer abgeschlossenen
     Berufsausbildung als Altenpfleger/in oder Gesundheits- und (Kinder)Krankenschwester bzw.       –pfleger und mittlerer Schulabschluss oder
 
punkt2.gif eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Altenpflege
 
 


* Gem. § 4 Abs. 3 der neuen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe vom 2. Oktober 2018 gibt es einen Bestandsschutz für alle Praxisanleiter/innen, die am 31.12.2019 ihre Qualifikation zum Praxisanleiter/in mit min. 200 Unterrichtsstunden abgeschlossen haben.


Abschluss:

Prüfung; Trägerzertifikat


Ausbildungsdauer:

200 Unterrichtsstunden*
300 Unterrichtsstunden (ab 2020) 


Beginn:

12.08.19 – 18.12.19 (200 UE)
1.Halbjahr 2020 (300 UE) in Planung  

 

 

Die Weiterbildung

Die zukünftigen Praxisanleiter/innen sollen befähigt werden, Auszubildenden unter Einbeziehung pädagogischer und didaktischer Kernkompetenzen systematisch und fachkompetent zu begleiten und anzuleiten.

Lernfelder der berufspädagogischen Weiterbildung zur Praxisanleiterin

  •  
    • Lernfeld 1: Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen der Ausbildung berücksichtigen (20UE)
    • Lernfeld 2: Berufliches Selbstverständnis als Praxisanleiterin entwickeln (20 UE)
    • Lernfeld 3: Individuelles Lernen ermöglichen und den Anleitungsprozess durchführen (70 UE)
    • Lernfeld 4: Beurteilen und Bewerten des Ausbildungsgeschehens und der Auszubildenden (50 UE)
    • Lernfeld 5: Praktische Anleitung vorbereiten, durchführen und evaluieren (40 UE)

Die Prüfung umfasst eine Hausarbeit, eine Lehrprobe „berufspraktische Anleitung“ und ein Abschluss-Kolloquium.


Kosten / Förderung 

Kosten auf Anfrage

Eine Förderung der Weiterbildung kann bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen durch:

  • Bildungsgutschein Agentur für Arbeit, Jobcenter, KoBa etc.
  • Förderprogramm Qualifizierungschancengesetz bzw. WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) der Agentur für Arbeit. Ziel ist die Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiter in Unternehmen.

erfolgen.