Podologe/in
Eine Ausbildung mit Hand und Fuß

Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Sie ist als hochangesetzte Fußbehandlung im ärztlichen Vorfeld zu sehen, die zwar mit pflegerischen Maßnahmen zu tun hat, nicht aber mit Pflege im Sinn von Kosmetik (Somit stellt die Podologie für Kosmetiker/innen eine hervorragende Zusatzausbildung dar).
Podologen sind Spezialisten für die Füße. Die Maßnahmen eines Podologen (früher: medizinische/r Fußpfleger/in) sind vielfältig und ergeben sich aus den Gebieten der Inneren Medizin (Diabetologie), Dermatologie, Chirurgie und Orthopädie. Sie umfassen präventive und kurative (med.: heilend) therapeutische Maßnahmen am gesunden, von Schädigungen bedrohten und/oder bereits geschädigten Fuß. Podologen nehmen somit eine nicht zu unterschätzende Stellung in der Erhaltung der Fußgesundheit ein.
Im Rahmen der Ausbildung erhält der/die Podologe/in die Befähigung, allgemeine oder spezielle Behandlungsmaßnahmen selbständig oder auf ärztliche Anweisung durchzuführen.

Der Gesundheitsmarkt boomt und gut ausgebildete Fachkräfte sind gefragt wie nie. Die Podologie ist als jüngster, gesetzlich anerkannter und geregelter, medizinischer Fachberuf ein Beruf mit Zukunft. Sie besitzt eine hohe Akzeptanz bei Ärzten und Kliniken und bietet darüber hinaus beste Möglichkeiten für eine Selbständigkeit.
 

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Zugangsvoraussetzung
 
punkt2.gif mittlerer Schulabschluss oder
 
punkt2.gif Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens
     zweijähriger Dauer
 
Verkürzungsmöglichkeiten
 
punkt2.gif für Kosmetiker/innen, Masseure/Masseurinnen und med. Bademeister/innen;
     Weitere
Berufsabschlüsse bedürfen einer Einzelfallprüfung durch das Landesverwaltungsamt.
     Wir beraten Sie diesbezüglich gerne.
 
punkt2.gifEine Verkürzung der Ausbildung nach § 6 Abs. 2 PodG kann - bei Erfüllung der individuellen
    Voraussetzungen - bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

 

* Eine staatliche Anerkennung erfolgt nach bestandener Prüfung durch das zuständige Landesverwaltungsamt.

Abschluss:
Podologe / Podologin * 
Ausbildungsdauer:
24 Monate oder 16 Monate (verkürzt)
Beginn:
01.10.2017

 

Die schulische und praktische Ausbildung
 
  • 24 monatige oder auf 16 Monate verkürzte Ausbildung gem. § 6 Abs. 2 des Podologengesetzes (PodG)
  • Verkürzung speziell für die Zielgruppe der Kosmetiker/innen, Masseure/Masseurinnen und med. Bademeister/innen
    (ggf. weitere Berufe) zugeschnitten
  • insgesamt 2000 Unterrichtsstunden Theorie (bei verkürzte Ausbildung 1590 Stunden)
  • zuzüglich 1000 Stunden praktische Ausbildung (bei verkürzter Ausbildung 840 Stunden)

  • Berufsbezogener Lernbereich:
    Anatomie und Physiologie, allgemeine und spezielle Krankheitslehre, Hygiene und Mikrobiologie, Psychologie, Pädagogik, Soziologie,
    Arzneimittellehre, Material- u. Warenkunde, theoretische Grundlagen der podologischen Behandlung, fußpflegerische Maßnahmen,
    podologische Behandlungsmaßnahmen, u.v.m.

  • Die praktische Ausbildung erfolgt in podologischen Praxen, in Krankenhäusern oder anderen geeigneten Einrichtungen, in denen podologische Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden.


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Kosten / Förderung

 

Kosten auf Anfrage

 

Eine Förderung der Ausbildung kann bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen durch:
  • Bildungsgutschein Agentur für Arbeit, Jobcenter, KoBa etc.
  • Umschüler/innen (Teilnehmer mit Bildungsgutschein) erhalten bei Bestehen der Abschlussprüfung vom Bund 1500,-€ als Weiterbildungsprämie!
  • Sachsen-Anhalt "Weiterbildung Direkt"
  • BAföG www.das-neue-bafoeg.de
  • Bildungskredit (auch zusätzlich zu BAföG möglich!) www.bildungskredit.de
  • Darlehn über Banken (z.B. Hypothekendarlehn) oder Versicherungen
    (z.B. Policendarlehn) erfolgen.

     

Staatliche Förderungen kommen für Sie nicht in Frage?
Ohne Kürzung können ledige und kinderlose Schüler einen gewissen Betrag durch Neben- und Ferienjobs hinzuverdienen. Das Kindergeld bleibt bei allen Möglichkeiten der Förderung unberücksichtigt.
Zusätzliche Förderungsmöglichkeiten:
  • Steuerliche Berücksichtigung
  • Neben- und Ferienjobs